Satzung des Vereins

Satzung der Wild Dancing Boots e.V.

( Beschlussfassung vom 02.11.2009 )

§1 Name, Sitz und Zweck

Der Verein: Wild Dancing Boots e. V. (im weiteren Verein genannt) mit Sitz in Lübben (Spreewald) wurde am 02.11.2009 gegründet und ist in das Vereinsregister eingetragen.
Zweck des Vereins ist die Förderung des Line- und Western Dance. Insbesondere die Schaffung von Grundlagen, die Pflege und Förderung des Tanzsports aller Richtungen des Line- und Western Dance in allen Altersstufen.
Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch:

      – Erlernen und Durchführung von regelmäßigen Trainingseinheiten von Line-

         und Western Dance.
     – Förderung und Popularisierung des Tanzsportes Line- und Western Dance.
     – Vorbereitung und Durchführung von privaten und öffentlichen Tanzvorführungen.
     – Pflege des Gruppenlebens innerhalb des Vereins bei nichtöffentlichen
        Veranstaltungen, Bündelung von Ideen und Meinungen zur Förderung des
        Vereinslebens, sich gut aufgehoben, informiert und betreut fühlen.
     – Freundschaftspflege mit anderen Vereinen und Gruppen.

Der Verein verfolgt damit ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke in Sinne des Abschnitts „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Er ist politisch, weltanschaulich und religiös neutral.


§2 Mittelverwendung

Der Wild Dancing Boots e. V. ist ein Idealverein und verfolgt statt materieller vorwiegend ideelle Zwecke. Er ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke des Vereins verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Die Erstattung anfallender Kosten ist möglich.
Wenn es die finanzielle Situation des Vereines zulässt, sind die Vorstandsmitglieder berechtigt, sich Aufwandsentschädigungen §aus der Ehrenamtspauschale nach § 3 Nr. 26 a EStG zu zahlen.“


§3 Mitgliedschaft

Im Verein kann jede volljährige Person Mitglied bzw. Fanclubmitglied werden. Minderjährige Personen benötigen eine schriftliche Erklärung ihrer Erziehungsberechtigten. Eine Mitgliedschaft im Verein ist weder vererblich noch auf andere Personen übertragbar. Über die Mitgliedschaftsannahme entscheidet der Vorstand. Bei Ablehnung ist der Vorstand nicht verpflichtet dem Antragsteller die Gründe mitzuteilen.
Personen, die sich um den Verein besonders verdient gemacht haben, können auf Vorschlag des Vorstandes zu Ehrenmitgliedern ernannt werden. Die Ernennung erfolgt auf Lebenszeit und bedarf einer Mehrheit von 2/3 der anwesenden Mitglieder.


§4 Beendigung der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft endet mit dem Tod des Mitglieds, durch freiwilligem Austritt oder Ausschluss aus dem Verein. Mit der Willenserklärung gegenüber
einem Vorstandsmitglied gilt ein Mitglied als ausgetreten. Eine Erstattung bereits gezahlter Beiträge erfolgt nicht. Sein Vereinsvermögen wächst dem Verein zu.

Ein Mitglied kann durch Beschluss in einer Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit ausgeschlossen werden, wenn grobe Verfehlungen gegen die Vereinsinteressen oder Satzungsinhalte vorliegen. Hierbei gelten auch unfaires, unsportliches Verhalten gegenüber anderen Vereinsmitgliedern und/oder in der Öffentlichkeit vereinsschädigende Handlungen und Äußerungen.

Ein Ausschlussgrund besteht auch, wenn das Mitglied trotz zweimaliger Mahnung mit der Zahlung des Mitgliedsbeitrages im Rückstand ist.


§5 Der Vorstand
besteht aus:

     – Vorsitzende/r
     – 1. Stellvertretende/r Vorsitzende/r
     – 2. Stellvertretende/r Vorsitzende/r
     – 3. Stellvertretende/r Vorsitzende/r
     – 4. Stellvertretende/r Vorsitzende/r
Die Organe des Vereins üben ihre Tätigkeit ehrenamtlich aus.

Der Vorstand vertritt den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Je zwei Vorstandsmitglieder sind gemeinsam vertretungsberechtigt, die finanzielle Vertretungsberechtigung gilt bis 1000 €.


§6 Aufgaben und Befugnisse der Vorstandsmitglieder

     – der/die Vorsitzende ist Repräsentant des Vereins
     – der/die Stellvertreter/innen repräsentieren in Abwesenheit des Vorsitzenden
     – der Kassenwart ist für die Verwaltung der Finanzen verantwortlich
        (Beiträge,  Zuwendungen, Sponsorengelder, Fördermittel, Guthaben)
      – Vorbereitung und Einberufung von Mitgliederversammlungen
      – Aufstellung der Tagesordnung und Kassenordnung
      – Ausführen von Beschlüssen der Mitgliederversammlung
     – Beschlussfassung über Aufnahme und Ausschlüssen von Mitgliedern


§6a Aufgaben und Befugnisse der Kassenrevisoren, 2 Personen     

     – Die Kassenrevisoren müssen das 21. Lebensjahr vollendet haben und werden
        von der Mitgliederversammlung auf zwei Jahre gewählt.
     – Aufgabe der Kassenrevisoren ist die Prüfung der Buch- und Kassenführung.
Die Kassenrevisoren prüfen die ordnungsgemäße Tätigkeit des Vereinskassierers. Diese Prüfung ist nach Ablauf des Kalenderjahres, spätestens bis zur nächsten Mitgliederversammlung vorzunehmen. Über die Ergebnisse ist ein Protokoll auszufertigen.


§7 Wahl des Vorstandes

Der Vorstand wird auf einer Jahreshauptversammlung von und auf Vorschlag der Vereinsmitglieder gewählt. Nach Annahme der Wahl gilt diese für zwei Jahre. Mit Beendigung der Mitgliedschaft im Verein endet auch das Amt als Vorstand.
Minderjährige Mitglieder haben kein Stimm- und Wahlrecht. Die gesetzlichen Vertreter, die nicht Mitglieder des Vereins sind, haben ebenfalls kein Stimm- und Wahlrecht.


§7a Alle Beschlüsse der Mitgliederversammlung und Wahlen

können auch per Briefwahl oder mittels eines äquivalenten Verfahrens durch elektronische Medien erfolgen.
Die Briefwahlunterlagen enthalten:
     – den Stimmzettel
     – einen Stimmzettelumschlag
     – ein Wahlanschreiben.
Bei der Briefwahl wird die Stimme in der Weise abgegeben, dass für jede Wahl der/die Stimmzettel von dem Mitglied persönlich und unbeobachtet gekennzeichnet und in dem dafür vorgesehenen Stimmzettelumschlag verschlossen wird.
Auf dem Wahlbriefumschlag ist der Tag des Eingangs zu vermerken. Verspätet eingehende Wahlbriefumschläge hat der Wahlleiter mit einem Vermerk über den Zeitpunkt des Eingangs ungeöffnet zu den Wahlunterlagen zu nehmen.
Der Wahlleiter prüft die ordnungsgemäße Briefwahl.

Die Stimmzettel sind nicht in die Wahlurne zu bringen und eine Stimme gilt als nicht abgegeben, wenn:
     – der Wahlbrief nicht rechtzeitig eingegangen ist,
     – der Briefwähler gegen die Briefwahlregelung verstoßen hat und deswegen nicht
       sichergestellt ist, dass sein Stimmzettel ohne vorherige Einsichtnahme in die
       Wahlurne gebracht werden kann


§8 Jahreshauptversammlung und Mitgliederversammlungen

Die Jahreshauptversammlung wird durch den Vorstand einmal jährlich vorbereitet. Der Termin sowie die Tagesordnung ist einen Monat vorher allen Mitgliedern schriftlich an die dem Verein bekannte Wohnanschrift bzw. dem Verein bekannte e-Mail Adresse bekannt zu geben.

In dringenden Fällen kann auch eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen werden, wenn es das Interesse des Vereins erfordert oder ¼ der Mitglieder es schriftlich unter Angabe der Gründe beim Vorstand beantragen.

Mitglieder- und Jahreshauptversammlungen werden durch den Vorstand geleitet. Ist keines der Vorstandsmitglieder anwesend, so bestimmt die Versammlung die/den Leiter/in mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder. Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn Sie ordnungsgemäß einberufen wurde und mindestens die Hälfte der Mitglieder anwesend ist.

Die Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder gefasst.
Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Vorstandsvorsitzenden den Ausschlag; Stimmenthaltungen gelten als nicht abgegebene Stimme.

Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen. Es wird vom Versammlungsleiter und dem Protokollführer unterschrieben.


§9 Mitgliedsbeiträge

Mitgliedsbeiträge werden in der Jahreshauptversammlung mit einfacher Mehrheit beschlossen. Die Mitgliedsbeiträge sind in einer Kassenordnung festgelegt. Ehrenmitglieder sind von der Beitragspflicht befreit.


§10 Auflösung des Vereins

Die Auflösung des Vereins kann nur durch Beschluss in einer ordentlichen oder außerordentlichen Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit oder ¾ Mehrheit der erschienenen Mitglieder erfolgen. Die Auflösung des Vereins ist im Amtsblatt der Stadt Lübben zu veröffentlichen.
Bei Auflösung des Vereins geht das restliche Vereinsguthaben an die Einrichtung Kindervereinigung e. V. Lübben, die die Mittel ausschließlich und unmittelbar für gemeinnützige, mildtätige oder sportliche Zwecke zu verwenden hat.


Lübben, 02.11.2009 zuletzt geändert mit Beschluss vom 02.12.2013